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Corona-Demo: mit 6 Thesen philosophisch zerstört

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Bauvorhaben Natur und Umwelt

Das alte Pfarrhaus und das Grün

Ziemlich versteckt hinter sehr viel Grün befindet sich in Ebikon das sogenannte alte Pfarrhaus, eine kleine romantische Idylle. Gestern wurde nun ein Baugesuch veröffentlicht: da dort nur noch zwei Menschen leben, die Wohnfläche aber gross ist, soll das Haus umgebaut werden und durch einen Anbau und geschickten Innenausbau sollen drei grosse Wohnungen geschaffen werden. Es liegt in einer Zone für öffentliche Zwecke und gilt als erhaltenswertes Bauinventar, sodass der Denkmalschutz miteinbezogen werden musste. Was aber nicht zu berücksichtigen ist auf dieser Parzelle ist der Bereich „Umwelt, Gewässer- und Naturschutzrecht“ (mit Ausnahme von Radon), und das bei einer so alten und ausgedehnten Begrünung ringsum.

Im eingegebenen Projekt heisst es daher auch nur: „Die Umgebung mit der Bepflanzung, inklusive dem momentan sehr üppigen Baum- und Sträucherbestand, bedarf noch einer detailliertern Gestaltung“ (Siehe Seite 16 des Baugesuchs)

Ich finde es wichtig, dass dieses Grün vor der Kirche mit seinem kleinen Park mit dem Bruder-Klaus-Brunnen als ein sinnvolles ganzes erhalten bleibt, oder besser noch, im Sinne der Biodiversität aufgewertet wird. Selbstverständlich ist nachvollziehbar, dass Rodungen im Zusammenhang mit der Bautätigkeit nötig sind. Dann sollte aber verbindlich vorgegeben werden, dass anschliessend wieder ein gleichwertiger oder besser noch höherwertiger Ersatz angepflanzt wird. Zufällig traf ich gestern den Naturschutzbeauftragten der Gemeinde, der bereits miteinbezogen ist. Hoffen wir, dass unsere Gemeinde nicht nur einen Aufwertung von Bauten, sondern auch eine Aufwertung einer öffentlichen Grünzone erhält!

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Partizipation Wahlen, Abstimmungen

Pro Einwohnerrat

Gestern noch war ich im Wartemodus, wann endlich etwas zu vernehmen wäre von den Ebikoner Ortspartein, vom Gemeinderat bezüglich Einwohnerrat – und siehe da: heute fand sich in der Luzerner Zeitung bereits folgende Medienmitteilung:

Erfreulich auch, dass der Gemeinderat auch die Gemeindeinitiative zur Einführung eines Einwohnerrates unterstütze! Zum gleichen Thema brachte heute „zentralplus“ ebenfalls einen Beitrag: https://www.zentralplus.ch/endlich-ein-parlament-im-fuenften-anlauf-soll-es-in-ebikon-endlich-klappen-1863461/

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Gemeindeinitiativen Partizipation Wahlen, Abstimmungen

Gas geben für Einwohnerrat

Jetzt heisst es Gas geben für alle Ortsparteien in Ebikon, wenn sie sich entsprechend ihrem Initiativbegehren, das sie am 27. September 2019 einreichten, für die Schaffung eines Einwohnerrates einsetzen wollen. Am 27. September 2020 ist Abstimmungssonntag!

Am 30. November 2014 sagten die Ebikoner zum vierten Mal Nein zum Einwohnerrat. Die Stimmberechtigten folgten der Empfehlung des Gemeinderats und lehnten die Initiative für einen Einwohnerrat mit knapp 70 Prozent ab, bei einer Stimmbeteiligung von 48 %.

Wie die Empfehlung des Gemeinderates nun aussehen wird? Zu erfahren ist dies spätestens mittels Abstimmungsbotschaft, die mit den Abstimmungsunterlagen zwischen 31.8.20 und 06.09.2020 verschickt wird. Wer gesund ist (Covid-Schutzkonzept!), kann auch an der geplanten Orientierungsversammlung am Montag, 07.09.2020 im Wydenhofschulhaus teilnehmen.

Der Gemeinderat fordert dazu auf, die Abstimmungsbotschaft für eine umfassende Meinungsbildung über die beiden kommunalen Abstimmungsvorlagen zu nutzen.

Seit dem 2. Wahlgang der Gemeinderatswahlen am 28.06.2020 ist von den Ortsparteien nichts mehr zu vernehmen: ein Abstimmungskampf Einwohnerrat mit detailliertem Fahrplan war geplant gewesen, die Bevölkerung sollte ab Ende Mai darüber informiert werden mittels Plakaten, Flyern, Website, Standaktionen. Nun ja…Geduld…das wird vielleicht noch folgen…

Mag sein, dass der Gemeinderat inzwischen auch mit allen Anspruchsgruppen die politische Meinungsbildung gestartet hat, wie mir der Gemeindepräsident auf meinen Leserbrief im Rontaler vom 9. April 2020 angekündigt hat. Davon kam mir jedenfalls nichts zu Ohren, aber ich gehöre wohl auch nicht zu einer Anspruchsgruppe. Ausserdem sicherte er mir zu, dass mein Anliegen der öffentlichen Mitwirkung seit Wochen in Vorbereitung sei und der Gemeinderat in den nächsten Tagen definitiv über das weitere Vorgehen entscheiden werde (Mitteilung vom 27. April). Da leider bisher keine öffentliche Mitwirkung stattfand, muss ich davon ausgehen, dass sich der Gemeinderat wohl dagegen entschieden hat…

Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass der Gemeinderat nach dem vierten NEIN zu einem Einwohnerrat vor sechs Jahren nun eine JA-Empfehlung gibt, oder? Alle Ortsparteien sind für ein JA, sodass es genügend Zeit bräuchte, sich mit den PRO- und KONTRA-Argumenten auseinandersetzen zu können – und dies nicht nur in den Ortsparteien, in sogenannten Anspruchsgruppen, sondern in der breiten Öffentlichkeit. Es geht immerhin um das «Herz der Gemeinde», um die Verfassung. Die geht uns alle etwas an! Da genügt es nicht, sich nur zu informieren (in der Abstimmungsbotschaft), darüber muss ausführlich und ohne Zeitdruck debattiert und diskutiert werden (nicht nur in der zeitlich und wegen Corona-Pandemie auch nur auf bestimmte Personen begrenzten Orientierungsversammlung). Dazu wäre ein öffentlicher Mitwirkungsprozess nötig, über eine ausreichend lange Zeit.

Ich hoffe sehr, dass die Ortsparteien ihre Versprechen einlösen und sich ab sofort und engagiert in den Abstimmungskampf stürzen!

Bereits früher habe ich zum Thema Einwohnerrat geschrieben: https://www.rontalnetz.ch/kommissionenmodell-funktioniert-nicht/

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Natur und Umwelt

Respektiere die Natur

Bitte respektiert die Natur! Weitere Videos zu diesem Thema findest du hier: https://www.respect-nature.ch/?lang=de

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Natur und Umwelt

Klares NEIN zum Jagdgesetz

Bitte lasst euch nicht belügen oder manipulieren! Informiert euch selbst, lest genau, bevor ihr abstimmt am 27. September. Hier findet ihr Infos: https://jagdgesetz-nein.ch/argumente/

Schneehase, Copyright Stefan Huwiler
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Entwicklung Rontal

Neue Projektleiterin

Via Newsfeed der Gemeinde Ebikon erfuhr ich heute, dass Melanie Lienhard neue Projektleiterin Raum und Verkehrt ist. Ihre beruflichen Kompetenzen beeindrucken und machen Hoffnung, dass in Ebikon neue Wege in der Ortsentwicklung eingeschlagen werden, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaveränderung, aber auch partizipative Entwicklung von Bauvorhaben eine wesentlich grössere Rolle spielen werden.

So ist Frau Lienhard Mitherausgeberin der folgenden Schrift: https://interact-verlag.ch/products/innenentwicklung-gestalten

Die Schrift ist öffentlich zugängig und kann heruntergeladen werden:

Hier Infos zur Melanie Lienhard: https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/ueber-uns/personensuche/profile/?pid=2231

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Natur und Umwelt

Rüebliraupen

So ein schöner Name: Rüebliraupe! Genau so schön wie Sommervogel – anstelle von Schmetterling…

Warum heisst die Raupe des Schwalbenschwanz so? Weil man ihre Raupen ab Mai bis Juni an Karotten-, Fenchel- oder Dillpflanzen im Garten findet.

Versuch es doch auch einmal und baue diese Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon im Topf an. Ich habe beispielsweise einen roten Fenchel als Jungpflanze gekauft, der sich tapfer verteidigt hat gegen Schneckenfrass und inzwischen eine ziemliche Höhe erreicht hat. Jetzt tummeln sich dort Unmengen von Insekten, und endlich fand ich auch eine grössere Zahl von Rüebliraupen in allen Varianten: klein, mittel, gross. Weitere gute Infos dazu gibt es hier: http://www.schwalbenschwanz.ch/Raupe_gefunden.html

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Kuchen einwecken

Eingeweckte Kuchen auf aufgeweckte Menschen: wer gerne immer einen Kuchenvorrat im Haus hat und dabei noch auf Nachhaltigkeit wert legt, ist mit «Kuchen im Glas» bestens bedient:

Einwecken war in meiner Kindheit in D gleichbedeutend mit einmachen, d. h. Obst und Gemüse haltbarmachen in Gläsern. Und damals gab es praktisch nur Weckgläser.

Kleiner geschichtlicher Einschub: Das Verfahren wurde nach 1880 von dem Gelsenkirchener Chemiker Rudolf Rempel erfunden und am 24. April 1892 patentiert. Nachdem sein jüngerer Bruder, ein Fabrikant in Plettenberg, die ersten Gläser verschickte, interessierte sich Johann Carl Weck dafür und kaufte 1895 das Patent. Daher der Name Weck.

Mittlerweile gibt es Weckgläser fast überall zu kaufen, auch online – und neuerdings wohl auch mit Holzkugeln als Verschluss…

Man nehme also fünf sog. Sturzgläser mit je 500 ml Inhalt (günstig bei Landi) und stelle einen Rührteig her. Grundrezepte gibt es unzählige, hier mein Vorschlag als Orientierung: 250 g Butter/Margarine, 150 g Zucker, 1 Pck. Vanillezucker, 4 Eier, 400 g Mehl, 1 Pck. Backpulver, ca 100 ml Milch. Die Gläser müssen innen gut gefettet werden, dann kann der Teig darin verteilt werden. Damit es besser schmeckt, kann und sollte man den Teig noch variieren, z. B. mit gemahlenen Nüssen darin, mit Kakao, mit Schoggi, mit Früchten. Mit Erfolg habe ich ein paar reife, ungekochte Brombeeren vorsichtig unter den Teig gemischt, oder auch kleine Stücke Aprikosen. Die Gläser offen auf ein Backblech stellen. Die Backzeit ist deutlich kürzer als bei einem einzigen Kuchen aus dieser Teigmenge. Gleich nach dem Fertigbacken sollten die Gläser mit Gummiring, Glasdeckel und Klammern verschlossen werden – dann halten sie angeblich einige Monate lang, ungekühlt.

Bei uns natürlich nicht…

Übrigens: aufpassen, dass man die Gläser nur ca 2/3 füllt, denn der Teig geht noch auf und sollte eigentlich nicht über den oberen Rand reichen. Den muss dann halt abschneiden und gleich essen!

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Soda-Natron-Zitronensäure

Wer auch im Haushalt nachhaltig leben will, der braucht nur ein paar wenige Dinge. Lasst euch verblüffen, was man mit den drei Substanzen Soda, Natron und Zitronensäure alles machen kann! Hier die Infos, zusammengestellt von http://www.nachhaltigleben.ch