Hopp-La …

Zwischen 2014 und 2016 wurde der Schützenmattpark in Basel etappenweise mit intergenerativen Spiel- und Bewegungsgeräten ergänzt. Die neue Infrastruktur kann zum einen von Kindern und Erwachsenen für Bewegung, Spiel und Spass gemeinsam genutzt werden. Zum anderen bietet sie Erwachsenen eine vielseitige Möglichkeit Kraft, Koordination und insbesondere das Gleichgewicht zu trainieren. Ein Pilotprojekt aus Basel. Ob es wohl den Weg in die Innerschweiz schaffen wird? In Baar und Cham ist es schon angekommen.

„Generationen in Bewegung“. Ich habe den Traum, dass dieses Projekt den Weg zu uns findet! http://www.hopp-la.ch/

JA zur Sagenmatt

Erfreulich, dass der Gemeinderat heute in der Luzerner Zeitung zu den Vorwürfen, die an ihn von Gegnern des geplanten Projekts Sagenmatt gerichtet waren, Stellung nehmen konnte. Es lohnt sich, diesen Bericht zu lesen, auch wegen der Visualisierungen: so sieht man selbst, ob es sich um „Klötze“ handelt oder nicht, die in der Nachbarschaft von ebenfalls grossen Wohnblöcken entstehen sollen, deren Besitzer sich nun massiv wehren.

Es geht bei der Abstimmung nicht um die Interessen von ein paar wenigen, sondern um die von allen Ebikonern! Wenn man auch nicht hundertprozentig mit diesem Projekt einverstanden ist, aber was wäre dann Plan B bei einem NEIN? Wollen wir, nach dem NEIN zum geplanten Qube auf dem ehemaligen MParc-Gelände und dem seit Jahren unsäglich dahindämmernden, inzwischen sogar noch ringsum grossflächig versiegelten (nachdem man den „Wildwuchs“, das letzte Grün in dieser Umgebung entfernt hatte) Ballastbau, eine weitere Brachfläche, mitten an bester Lage? Vandalismus wird dort nicht lange auf sich warten lassen… Das vielzitierte Image von Ebikon wird sicher nicht aufgebessert. Welcher Grossinvestor, nach Migros und Amag, wird zukünftig noch irgendein Projekt in Ebikon planen, wo doch jahrelange Arbeit im letzten Moment von ein paar wenigen, aber sehr zahlungskräftigen und laut sich äussernden Wohnblockbesitzern zunichte gemacht werden kann. Zum Wohle von Ebikon dient dieses Verhalten sicher nicht. Hier der Bericht von Roman Hodel, Luzerner Zeitung, vom 12.09.2020: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/kritik-an-sagenmatt-botschaft-jetzt-kontert-der-ebikoner-gemeinderat-ld.1255950

Das alte Pfarrhaus und das Grün

Ziemlich versteckt hinter sehr viel Grün befindet sich in Ebikon das sogenannte alte Pfarrhaus, eine kleine romantische Idylle. Gestern wurde nun ein Baugesuch veröffentlicht: da dort nur noch zwei Menschen leben, die Wohnfläche aber gross ist, soll das Haus umgebaut werden und durch einen Anbau und geschickten Innenausbau sollen drei grosse Wohnungen geschaffen werden. Es liegt in einer Zone für öffentliche Zwecke und gilt als erhaltenswertes Bauinventar, sodass der Denkmalschutz miteinbezogen werden musste. Was aber nicht zu berücksichtigen ist auf dieser Parzelle ist der Bereich „Umwelt, Gewässer- und Naturschutzrecht“ (mit Ausnahme von Radon), und das bei einer so alten und ausgedehnten Begrünung ringsum.

Im eingegebenen Projekt heisst es daher auch nur: „Die Umgebung mit der Bepflanzung, inklusive dem momentan sehr üppigen Baum- und Sträucherbestand, bedarf noch einer detailliertern Gestaltung“ (Siehe Seite 16 des Baugesuchs)

Ich finde es wichtig, dass dieses Grün vor der Kirche mit seinem kleinen Park mit dem Bruder-Klaus-Brunnen als ein sinnvolles ganzes erhalten bleibt, oder besser noch, im Sinne der Biodiversität aufgewertet wird. Selbstverständlich ist nachvollziehbar, dass Rodungen im Zusammenhang mit der Bautätigkeit nötig sind. Dann sollte aber verbindlich vorgegeben werden, dass anschliessend wieder ein gleichwertiger oder besser noch höherwertiger Ersatz angepflanzt wird. Zufällig traf ich gestern den Naturschutzbeauftragten der Gemeinde, der bereits miteinbezogen ist. Hoffen wir, dass unsere Gemeinde nicht nur einen Aufwertung von Bauten, sondern auch eine Aufwertung einer öffentlichen Grünzone erhält!

Neue Projektleiterin

Via Newsfeed der Gemeinde Ebikon erfuhr ich heute, dass Melanie Lienhard neue Projektleiterin Raum und Verkehr ist. Ihre beruflichen Kompetenzen beeindrucken und machen Hoffnung, dass in Ebikon neue Wege in der Ortsentwicklung eingeschlagen werden, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaveränderung, aber auch partizipative Entwicklung von Bauvorhaben eine wesentlich grössere Rolle spielen werden.

So ist Frau Lienhard Mitherausgeberin der folgenden Schrift: https://interact-verlag.ch/products/innenentwicklung-gestalten

Die Schrift ist öffentlich zugängig und kann heruntergeladen werden:

Hier Infos zur Melanie Lienhard: https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/ueber-uns/personensuche/profile/?pid=2231

Streit um Areal Rütihof

Der Einwohnergemeinde Ebikon gehört das Areal 394 Rütihof: https://www.geo.lu.ch/oereb/oereb.htm?EGRID=CH195077413543

Ein Teil dieses Areals wird seit Jahren als Familiengärten verpachtet, es handelt sich um um vier Gärten (diese habe nichts zu tun mit den angrenzenden Gärten, die zum Familiengartenverein der Stadt Luzern gehören). Im November 2019 wurde diesen Pächtern per Ende Oktober 2020 die Kündigung ausgesprochen. Begründung der Gemeinde: Die Parzelle Rütihof solle in der künftigen Nutzung der gesamten Bevölkerung von Ebikon als Begegnungsort und zur Freizeitaktivität zur Verfügung stehen. Seither wehren sich die Pächter mit allen Mitteln dagegen, wie verschiedene Medien berichten: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/ein-neuer-begegnungsort-am-rontaler-hoehenweg-in-ebikon-sorgt-fuer-konflikte-noch-bevor-die-plaene-konkret-sind-ld.1223173

Die SVP Ebikon richtete sich in einem offenen Brief an die Gemeinde Ebikon, die öffentliche Antwort auf die Fragen findet man hier: https://www.ebikon.ch/verwaltung/aktuelles/news/stellungnahme-gemeinderat-zum-brief-der-svp-bzgl-parzelle-ruetihof-ebikon

Diese Antworten genügen anscheinend nicht, nun hat sich sogar ein Initiativkomitee gebildet: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/initiativkommitee-kaempft-fuer-den-erhalt-der-ebikoner-familiengaerten-ld.1239209

Es ist schon erstaunlich, wie lange wohl schon Pläne vonseiten der Gemeinde bestehen für einen neuen Begegnungsort und wie langsam dieser realisiert wird, aber auch mit welcher Hartnäckigkeit und mit welchen Mitteln sich vier Personen dagegen wehren, dass gemeindeeigenes Land wieder allen Ebikonern zur Verfügung gestellt wird. Wie genau das aussehen könnte, muss ja nicht von Anfang an pfannenfertig vorliegen, und sicher sind mehrere der angedachten Ideen umsetzbar: einige schneller und einfacher, vielleicht mit Hilfe von Freiwilligen (ich wäre dabei..), von Schulklassen, Pfadikindern uws. – andere erst im Lauf der Zeit. Vorstellen könnte ich mir vieles, und sicher schon im Herbst umsetztbar wären (sollten dann die Gärten und die Gartenhäuser schon rückgebaut sein…?) beispielsweise Naschgärten, wie in diesem Jahr im Rontal gleich an zwei Orten welche realisiert wurden/werden – in Root und in Buchrain. Wobei das Projekt in Buchrain ein wirkliches Vorzeigeprojekt ist, auch über den gesamten Projektverlauf hinweg…

Hier Naschgarten in Root https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/in-root-gibt-es-bald-gratis-fruchte-zum-naschen-ld.1034003

Und hier das Projekt in Buchrain: https://www.rontaler.ch/rontal/buchrain/eroeffnung-spielplatz-und-grillstelle-waldoase/ sowie hier: https://www.prolife.ch/de/family/familienblog/sponsoring-pro-life-spielplatz-und-grillstelle-waldoase-buchrain

So eine Oase, so einen Begegnungsort wünsche ich uns auch in Ebikon! Und ich wünsche mir, dass dieser Ort bald realisiert werden kann…

Bushub Ebikon

Kurzmitteilungen aus dem Regierungsrat – 8. Juli 2020

Regierungsrat genehmigt das Projekt für den Bau des Bushubs am Bahnhof Ebikon.

Unmittelbar angrenzend an den Bahnhof Ebikon plant die Gemeinde Ebikon den Neubau eines Bushubs. Dieser soll die Funktion eines Umsteigeknotens zwischen Bahn und Bus übernehmen und für insgesamt sechs Buslinien als Haltestelle dienen. Mit Entscheid vom 19. April 2018 bewilligte der Gemeinderat Ebikon das Projekt, wobei er fünf dagegen erhobene Einsprachen als erledigt erklärte und zwei weitere Einsprachen abwies. In der Folge ersuchte der Gemeinderat Ebikon den Regierungsrat um die Genehmigung der Projektbewilligung und um die Erteilung des Enteignungsrechts. Gegen das Projekt gingen zwei Beschwerden ein, die hauptsächlich entweder die behindertengerechte Ausgestaltung des Bushubs oder die Enteignung betreffen. Der Regierungsrat hat nun die Beschwerden abgewiesen, soweit er darauf eintrat. Der Regierungsrat hat das Projekt genehmigt und der Gemeinde Ebikon das Enteignungsrecht erteilt. Den erforderlichen Sonderkredit über knapp 12 Millionen Franken hat der Kantonsrat bereits am 29. Januar 2018 gutgeheissen.Der Entscheid des Regierungsrates ist noch nicht rechtskräftig. Rund um den Bahnhof Ebikon starteten erst kürzlich die Bauarbeiten für das Bushub-Provisorium, das auf den Fahrplanwechsel 2020 hin in Betrieb geht.

Zur Erläuterung:
Zum permanenten Bushub waren zwei Beschwerden hängig; die erste von Behindertenverbänden, die zweite von einem betroffenen Anwohner.
Die Verbände kritisieren, dass die geplante Buskante zu tief und so der Einstieg etwa für Rollstühle erschwert sei.
Beim permanenten Bushub soll bei fünf von acht Haltekanten eine so genannte «Kissenlösung» eingesetzt werden: Dabei sind zwei Eingänge ebenerdig erreichbar, die hinteren Türen erhalten einen 16 statt 22 Zentimeter hohen Eingang. Grund dafür seien die engen Platzverhältnisse, so die Gemeinde.

Der geplante Hub sei ein „BehiG-Kompromiss“, heisst es in der Begründung. Erfahrungsgemäss, so ist aus leider bekannt, stützen Beschwerdeentscheide durch den Regierungsrat „ihre eigene Vorarbeit“ und sind wie dieser aktuelle Entscheid politischen Situationen geschuldet.

Ebikon hat Einsprache gegen Bypass eingereicht

Heute Abend wurde in der Luzerner Zeitung darüber informiert, dass gegen den Luzerner Autobahn-Bypass unter anderem die Städte Kriens und Luzern sowie die Gemeinden Emmen und Ebikon Einsprache eingereicht hätten. Ebikon verlange, dass der Autobahnanschluss Buchrain in das Ausführungsprojekt N2/14 Gesamtsystem Bypass aufgenommen werden müsse, die Gemeinde sorge sich aber auch um ihr Trinkwasser. Hier zum Bericht der Luzerner Zeitung: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/luzern-kriens-emmen-und-ebikon-reichen-einsprache-gegen-den-autobahn-bypass-ein-ld.1236091

Brache im Bachweid muss Parkplatz weichen

Die Brache am Ballastbau in Ebikon muss weichen für noch mehr Parkplätze… Wozu soll das gut sein?

Auf dem Grundstück Bachweid befindet sich seit 1993 der im Rohbau befindliche sogenannte Ballastbau. Die Einwohnergemeinde Ebikon verkaufte es im September 2010 an die Aplafinimo AG in Buttisholz:

Wiederholte Versuche, den Schandfleck zu beseitigen, scheiterten – zuletzt zerschlug sich Anfang 2019 die Hoffnung, dass dort ein Sozialversicherungszentrum entstehen könnte.


Am 28.09.2018 erteilte die Gemeinde Ebikon dem Buttisholzer Bauunternehmer eine Baubewilligung für eine „zeitlich befristete Zwischennutzung der Grundstücksbrache als bewirtschafteter Parkplatz“

Vor ein paar Tagen fing die Rodung an. Dort war ein kleines Biotop, vielleicht auch Igel, Fledermäuse…? Wir haben in Ebikon immer weniger Grünflächen.

Ein bewirtschafteter Parkplatz? Ein- und Ausfahrt kommen direkt neben das Tunnelportal, eine sehr ungünstige Lage. Nur ein kleines Stück entfernt liegt die von der Gemeinde Ebikon bewirtschaftete Parkfläche im „Risch“. Wozu also noch mehr Parkflächen? Für welche zeitliche Frist wurde die Bewilligung erteilt? Von der Gemeinde wurde bisher nichts kommuniziert. Ich hoffe, dass sich die neue Liste S1 in Ebikon (SP, GLP, Grüne) ihre Wahlversprechen einhält uns sich für die Klärung dieser Angelegenheit einbringt.

Bikesharing-Dienst Nextbike nun auch in Ebikon

Heute teilt die Gemeinde Ebikon auf ihrer Website unter News folgendes mit: https://www.ebikon.ch/verwaltung/aktuelles/news/nextbike-neu-auch-in-ebikon

Der beliebte Bikesharing-Dienst Nextbike weitet sein Angebot in Ebikon aus. Ab dem 1. Juli 2020 stehen in Ebikon 45 Velos des Anbieters Nextbike, betrieben durch die Caritas Luzern, an dreizehn Standorten zur Verfügung. Die Gemeinde Ebikon ermöglicht der Bevölkerung freie Fahrt mit Nextbike. 

Mit dem Verleihsystem können Velos stunden- oder tageweise gemietet werden. Die Ausleihe erfolgt rund um die Uhr per Telefon oder App. Mit Nextbike sollen der kombinierte Verkehr mit Velo, Bus und Bahn gefördert und Ebikons Strassen entlastet werden. Nextbike ist nicht nur eine interessante Alternative für Touristen, um die Region zu erkunden. Das Angebot ist in erster Linie eine attraktive Ergänzung zum öffentlichen Verkehr. «Während man mit Bahn und Bus die Zentren entlang der Hauptverkehrsachsen erreicht, gelangt man mit Nextbike nahtlos in die Quartiere», erklärt Daniel Gasser, Gemeindepräsident, den Mehrwert von Nextbike.«Es freut mich persönlich sehr, dass unser Nextbike nun auch in meiner Gemeinde verfügbar ist», sagt Yvonne Schärli, Präsidentin der Caritas Luzern.

Gratis für Äbikerinnen und Äbiker
Ebikonerinnen und Ebikoner profitieren von der kostenfreien Nutzung von Nextbike – und erhalten so Zugang zu 1000 Nextbike-Velos an mehr als 200 Nextbike-Stationen in 22 Gemeinden der ganzen Zentralschweiz. Um von diesem attraktiven Angebot Gebrauch machen zu können, bedarf es einer einmaligen Registrierung. Sämtliche Informationen dazu sowie eine Registrierungsanleitung finden Sie unter www.takeabike.ch/gemeinden

Dichtes Netz an Ausleihstationen in Ebikon
In Ebikon werden 45 Velos an dreizehn Standorten zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Die Standorte verteilen sich über die ganze Gemeinde und ermöglichen so einen einfachen und direkten Zugang für möglichst viele Ebikonerinnen und Ebikoner. Während die meisten Standorte nahe der Hauptverkehrsachse und in unmittelbarer Nähe zu Bushaltestellen liegen, gibt es auch dezentrale Ausleihstationen in den Quartieren. Dieser Mix an zentralen und dezentralen Standorten verbindet die Quartiere mit dem Zentrum. Die Einführung von Nextbike in Ebikon wird unterstützt durch die Schmid Gruppe, Moyreal Immobilien AG und die Mall of Switzerland.

Ein soziales Veloverleihsystem
Nextbike wird von der Sozialfirma Velodienste der Caritas Luzern betrieben. Bei Nextbike erhalten versicherte Stellensuchende und Ausgesteuerte im Rahmen von Beschäftigungsprogrammen zur beruflichen Integration sinnvolle Einsatzplätze. „Unsere Teams kontrollieren die Velos regelmässig und halten sie gut in Schuss, damit die Verkehrssicherheit gewährleistet ist“, lobt Bettina Fenk, Leiterin Betriebe und Service bei der Caritas Luzern. Die Programmteilnehmenden werden arbeitsagogisch begleitet und gefördert, wodurch sich ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen erhöhen. Mehr Informationen unter www.nextbike.ch