Doch keine Mehrzweckhalle für Ebikon

https://www.ebikon.ch/verwaltung/aktuelles/news/ebikon-unterstuetzt-lokale-vereine-jaehrlich-mit-rund-einer-million-franken

Der Bau einer Mehrzweckhalle im Sinne einer Gesamtlösung für alle Vereine erweist sich als nicht zielführend.

So lautet das Zitat aus der oben aufgeführten heutigen Medienmitteilung der Gemeinde Ebikon.

Der Gemeinderat beklagt, dass die Bedürfnisse der Vereine so verschieden seien. Ja, so ist das halt mit Vereinen und einem vielfältigen, bunten kulturellen Leben!

Und daher auch der Wunsch nach einer Mehrzweck-Halle – wie der Name sagt, für viele Zwecke nutzbar!

Was die Bedürfnisabklärung des Gemeinderats betrifft: «Das Resultat der Umfrage wurde nie transparent gemacht – das ist nicht sehr vertrauensbildend.» so das Komitee. Ja, da scheint der Gemeinderat leider nichts dazuzulernen! Transparenz vermeiden, Umfrageresultate oder Mess-Ergebnisse (Höfli-Schulhaus) nicht öffentlich machen. Das schafft sicher kein Vertrauen. Ausserdem weiss jeder, dass „Angebot Nachfrage schafft“: wie viele Vereine, aber auch nicht als Verein organisierte Gruppierungen hätten wohl Interesse gehabt an einer Multifunktions-Mehrzweckhalle?

Schauen Sie sich in den Nachbargemeinden unserer Agglo um: da findet man weit und breit keine Gemeinde, die betreffend einem solchen Angebot nicht besser ausgerüstet ist als Ebikon! Das ist wirklich ein Trauerspiel.

Ich rate dem Komitee, ihre im Frust gemachte Entscheidung fallen zu lassen und ein zweites Mal Unterschriften zu sammeln. Jetzt erst recht!

Zu diesem Thema schreibt die Luzerner Zeitung heute: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/ebikoner-gemeinderat-will-nun-doch-keine-provisorische-eventhalle-bauen-ld.1083990

Wen wundert es, wenn die Initianten nun sehr enttäuscht sind! Haben Sie doch vor ca 1/2 Jahr ihre Initiative zurückgezogen, weil man von Gemeindeseite aus eine mittelfristige Lösung in Aussicht gestellt hatte. Die ist nun einfach weggewischt…

Ebikon_Initiative_Mehrzweck_Veranstaltungshalle_Zwischennutzung_MM_20180.._

Und betreffend einer langfristigen Lösung heisst es nur, die Gemeinde halte die Augen offen. Ob das genügt?

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