Grünstadt Ebikon

Seit einigen Jahren hat Ebikon das Label „Energiestadt“. Das ist gut so, auch für die weitere Zukunft. Allerdings bin ich der Meinung, dass sich Ebikon für die wiederkehrende Zertifizierung bemühen sollte, noch bessere Werte zu erzielen, dann da ist noch Luft nach oben.

Meine Vision ist die, dass Ebikon auch das Label „Grünstadt“ erhält. Warum? Dies alles ist so gut auf der nachfolgenden Website erklärt, dass ich mir das Schreiben spare und bitte, auf den folgenden Link zu klicken: https://www.gruenstadt-schweiz.ch/de/

Warum ich selbst so „grün“ bin? Nun, vielleicht hat es damit zu tun, dass mein Vater in seinem ersten Beruf Gärtnermeister war? Lebenslang hatte er auch privat einen Selbstversorgergarten und verbrachte viel Zeit darin. Schon als ganz kleines Mädchen durfte ich selbst aussäen, pflanzen und ernten. Ich denke, mein Vater hat mir die Liebe zur Natur vermittelt.

Inzwischen besitze ich selbst einen Garten, der mir dabei hilft, von meinem manchmal emotional sehr fordernden Beruf Abstand zu gewinnen und meine Seele einfach baumeln zu lassen. Jahr für Jahr bin ich dabei, mein grünes Reich naturnäher zu gestalten. Unglaublich, wie viele Tiere sich dann einfinden! Abgesehen von denen, die ich gar nicht sehe.. Ein paar Pflanzen und deren Früchte esse ich natürlich gerne selbst, insbesondere Beeren aller Art…

Die Wissenschaft hat längst ausreichend belegt, wie wichtig für den Menschen, für seine Gesundheit in jeder Hinsicht, der Bezug zur Natur ist. Wir haben oft vergessen, dass wir alle Teil der Natur sind. Viele Krankheitsbilder werden als Folge eines „Naturdefizits“, einem Mangel an Verbindung zur Natur, erklärt. Bei zunehmender Klimaveränderung gibt es zusätzliche Belastungen für uns: so werden z. B. unsere Städte insbesondere im Sommer zu Hitzeöfen, und viele andere mehr.

Kurz und gut: wir brauchen mehr Natur, mehr Grün, auch in Ebikon!

In den letzten Jahren, als ich noch nicht aktiv politisch unterwegs war, habe ich als Privatperson immer wieder einmal versucht, meinen Teil für mehr Natur in Ebikon beizutragen: So habe ich eine Linde gespendet, die sich vor dem St. Clemens prächtig entwickelt:

Linde vor St. Clemens, Ebikon im September 2019

Für den neu entstehenden Chestenehain habe ich einen grösseren Geldbetrag gespendet, siehe auch hier: https://www.6000ost.com/post/chestene-am-rotsee

Chestenehain am Rotsee im Dezember 2019

Auf einer Wiese neben der Rotseebadi haben Kinder und Jugendliche im November letzten Jahres unter Anleitung unseres Naturschutzbeauftragten Martin Buchs mit sehr viel Einsatz Wildstauden und Wildsträucher gepflanzt. Mit viel Spass war ich aktiv auch dabei: https://www.6000ost.com/post/der-mit-den-w%C3%B6lfli-pflanzt

Es gab auch etliche Vorschläge, Ideen, Projekte, die ich nicht verwirklichen konnte, die nicht auf offene Ohren stiessen, für die -angeblich- noch nicht die Zeit gekommen war.

Daher suche ich Mitstreiter, für mehr Natur in und um Ebikon, für das Rontal, die mit mir die Vision Grünstadt Ebikon (ob und mit oder ohne Zertifizierung) umsetzen wollen. Als Einzelperson komme ich nicht weiter. Es braucht mehr Menschen, es braucht auch politischen Willen. Daher bitte ich, mich mit meiner Kandidatur für den Gemeinderat zu unterstützen!