Klimaresiliente Agglomeration Luzern

Wie in der heutigen Ausgabe des Rontalers zu erfahren ist, beteiligte sich Ebikon in den Jahren 2020 und 2021 am Projekt „Klimaresiliente Agglomeration Luzern“: https://www.rontaler.ch/rontal/ebikon-aktuell-offizielle-gemeindenachrichten/wie-sich-ebikon-gegen-die-folgen-des-klimawandels-ruesten-kann/

Die genannten Handlungshilfen sind sehr zu begrüssen. Am wichtigsten scheint mir von den übergeordneten planerischen Massnahmen die Schaffung gesetzlicher Grundlagen. Die Gemeinde sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Die Kantonsstrasse wurde als Hotspot identifiziert. Der Bericht empfiehlt als effektivste Massnahme deren Begrünung mit widerstandsfähigen Bäumen. Was plant die Gemeinde stattdessen? Den Ersatz der Waschbetonkübel mit dem ungepflegten Strauchwerk durch neue, künstlich „verrostete“ Kübel mit noch unbekannter Bepflanzung (auf jeden Fall keine Bäume) zu ersetzen. 33 Stück, gefüllt mit Erde, stehen bereits parat im Risch. Abflusslöcher fehlen, bei Starkregen faulen Wurzeln – die Stahlbleche verhindern an Hitzetagen nicht ein Überhitzen der Wurzeln. Warum hat man, in Kenntnis des Berichts, nicht eine Begrünung mit Bäumen geplant?