Pro und Kontra Qube

Erstaunlich, wie erst kurz vor der Abstimmung über die Umzonung des Gebietes Weichlen am 10. Februar 2019 plötzlich alle möglichen Komitees aus dem Boden schiessen und im letzten Moment noch Wähler gewinnen wollen, je nachdem für oder gegen das Projekt. Ob da alle Argumente standhalten ist nicht immer geklärt, was die Motivation für diesen Aktionismus ist, lässt sich manchmal nur erahnen.

Hier findet man alle Unterlagen: https://www.ebikon.ch/verwaltung/planung-bau/aktuelle-projekte/das-neue-quartier-auf-dem-mparc-areal

Und ja, es stimmt, dass der Schattenwurf des Hochhauses in das eigene Quartier fällt, siehe BP_Weichle BerichtSeite1,22,23Schattenwurf

Mich beschäftigen im Zusammenhang mit dem Qube ein paar andere Fragen: Gesundes Gewebe geht zugrunde, wenn der Blutzufluss oder -abfluss ungenügend ist.  – Beispiel Herzinfarkt. Vergleichbares gilt für den Strassenverkehr – Beispiel Verkehrskollaps. Mag das geplante Quartier Qube noch so überzeugen, aber wie es es mit der Verkehrsanbidung? Wurde der Langsamverkehr vergessen? Ein Fussgänger hat grosse Mühe beim Benutzen des nur einseitig vorhandene Troittoirs von knapp 1,50 m Breite Richtung Bahnhof über 60 m Länge, insbesondere mit Rollator, Kinderwagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und vorne an der Kantonsstrassse:

Ist die vorhandene Querung der Kantonsstrasse mittels Fussgängerstreifen oder via Lichtsignalanlage sicher genug?

Auf engstem Raum finden sich hier dann zukünftig noch Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage und die Bushaltestelle. Hier fahren ab Herbst 2019 5 Buslinien (nur die neue Linie 18 startet erst ab Bushub Richtung Littau Bahnhof) vorbei.

Gewerbeverkehr gibt es weiterhin, mit grossen Lastwagen.

Ende 2019 soll das Bushub-Provisorium in Betrieb genommen werden, ausgelegt auf eine Dauer von fünf Jahren. Wie gut das funktioniert, oder ob es nicht sogar zu Rückstau von der Bahnhofstrasse in die Kantonsstrasse kommt, wird sich zeigen.

Auf jeden Fall ist das Gebiet von Qube bis Hofmatt einer starken Verkehrsbelastung ausgesetzt.

Da kann der Verkehr leicht und oft ins Stocken kommen, wenn nicht gar erliegen.

Wie es dort ein sicheres Durchkommen für Langsam- und Veloverkehr geben soll, ist völlig unklar!

 

 

 

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