Sternwarte Ebikon

Bereits im März diesen Jahres berichtete die Luzerner Zeitung davon, dass nach über 60 Jahren das Heyde-Fernrohr der Sternwarte Hubelmatt seinen Besitzer wechselt: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/die-sternwarte-hubelmatt-uebergibt-ihr-markenzeichen-das-heyde-fernrohr-in-neue-haende-ld.1196908

Zufällig stiess ich heute auf das öffentliche Baugesuch für ein Gartenhaus/Sternwarte in Ebikon, die genau dieses Fernrohr betrifft: freundlicherweise wird es Familie Roth in ihrem Gartenhaus aufstellen und so weiterhin Interessierten zur Verfügung stellen. Erstellung Gartenhaus für die Nutzung als Sternwarte: https://www.ebikon.ch/verwaltung/planung-bau/auflagen

Ein Zitat aus dem Schreiben an die Gemeinde finde ich besonders interessant, spricht es doch die Problematik mit der Lichtverschmutzung an:

Eine Sternwarte muss möglichst nach Osten und Süden freie Sicht haben, ebenso direkte Lichteinstrahlung vermeiden. Der Standort nahe der Grundstücksgrenze ist ein Kompromiss, da dort keine vorhandenen Bauten die Sicht einschränken und zugleich eine maximale Distanz zur gut beleuchteten Luzernerstrasse erreicht wird. Letzteres ist auch deshalb nötig, da genau im Strassenabschnitt vor unserem Haus die stark
lichtverschmutzenden alten Strassenlampen immer noch im Einsatz sind, also beim Bau der neuen Trolleybus-Fahrleitungen leider nicht durch zeitgemässe Leuchtmittel ersetzt wurden.