Wie muss eine Abstimmungsbotschaft formuliert sein?

Es ist Aufgabe der Gemeindebehörde, den Stimmberechtigten die Abstimmungsbotschaft und damit die für die Willensbildung wesentlichen Informationen zuzustellen. Dazu wurde nun in der Datenbank der Luzerner Gerichts- und Verwaltungsentscheide ein neuer Entscheid mit Relevanz für Gemeinden veröffentlicht:

Hier geht es zum vollständigen Entscheid: https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=10838

Da frage ich mich schon, weshalb zusätzlich eine (von Steuergeldern finanzierte) externe Untersuchung eingeleitet wurde, wenn doch die „schweren Fehler“ vom Regierungsrat klar und deutlich benannt wurden? Und weshalb wurden die Ergebnisse dieser externen Untersuchung nicht zunächst abgewartet, bevor man bereits wieder neue Abstimmungserläuterungen druckt und die Abstimmung bereits wieder auf den 29.11.2020 ansetzt? Wie will man so das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen? https://www.ebikon.ch/verwaltung/aktuelles/news/gemeinderat-leitet-externe-untersuchung-ein

Oberstes Ziel des Gemeinderats von Ebikon ist es, das Vertrauen der Bevölkerung in den Gemeinderat und in die Verwaltung wieder herzustellen. Die externe Untersuchung soll dazu beitragen.

Ausserdem frage ich mich, zu was die Videobotschaft des Gemeinderates Hans Peter Bienz gut sein soll, in der er wie ein Lehrer baurechtliche Begriffe erklärt….? Eine vertrauensfördernde Massnahme? Ich bin sehr gespannt auf die Wahlunterlagen, die spätestens bis Ende dieser Woche eintreffen müssen, und werde dann die Abstimmungserläuterungen sehr genau studieren.