Der Regierungsrat gibt eine gestraffte, entschlackte und inhaltlich aktualisierte Fassung als «Richtplanentwurf 2025» für die öffentliche Auflage frei. Private, Gemeinden, regionale Entwicklungsträger, Parteien, Verbände und Organisationen sowie Nachbarkantone haben während 60 Tagen – vom 20. Oktober bis am 18. Dezember 2025 – die Möglichkeit, sich dazu zu äussern.
Erfahren Sie das Wichtigste zur öffentlichen Auflage des Richtplanentwurfs 2025 an den öffentlichen Informationsveranstaltungen in Willisau, Kriens und Sursee.
„Uns gefiel die abwechslungsreiche Gestaltung der Umgebung des neuen Provisoriums im Schulhaus Zentral, dem Lindenpavillon. Hier hat man mit dem Budget ziemlich etwas erreicht. Ein Besuch lohnt sich!“
Diese Bemerkung der Grünen Ebikon fand ich dieser Tage im Internet. Daraufhin machte ich mich auf den Weg und schaute mich vor Ort um. Es gibt Erfreuliches zu entdecken, aber leider auch einiges Andere: Warum wählte man diese fünf grossen Betonelemente, die als Sitzgelegenheit zu hoch sind, gerade für Kinder, sehr wuchtig wirken, den Boden versiegeln und Substrat bergen für einen hoffentlich kräftig kletternden Hopfen, wohl gedacht als eine Art Fassadengrün. Frisch gepflanzte Sträucher und Bäume kämpfen ums Überleben. Ja, man hat sich gekümmert, Schlauch und Bewässerungssack sind vorhanden. Aber gerade in der ersten Zeit einer Anpflanzung braucht diese noch mehr Pflege. So wie auch die schönen, frisch gepflanzten Stauden, die aber teilweise von extrem wucherndem Unkraut wie Distel, Hirse oder Winde bald zurückgedrängt sind. Sehr schade!
Das Projekt3-2-1 heiss! Ebikon ist abgeschlossen. Alle gesammelten Daten und Eindrücke werden in Form eines Schlussberichts zuhanden der Gemeinde zusammengetragen bis ca. Ende November.
So viel sei schon mal verraten: als angenehmster Platz wurde der „Friedensplatz“ neben dem Schulhaus Feldmatt gekürt!
Am 12.06.2025 fand die erste Infoveranstaltung für die Freiwilligen in Ebikon statt. Ich werde euch über dieses Projekt hier auf dem Laufenden halten. In der Diskussion kam die Frage auf, wozu die gesammelten Daten nützlich sind. Sicher nicht, um für immer in einer Schublade zu verschwinden, sondern um diese als Argumente in politischen Abläufen und Entscheidungen zu verwenden.
Das Postulat «Gemeinsame Perspektiven für Ebikon» von Laura Renggli (SP/Grüne) und Mitunterzeichnenden wurde mit 16 Ja zu 13 Nein-Stimmen überwiesen. Hier Weiterlesen
Und wie war das mit der Fusion Luzern-Littau? Dazu wird zur Zeit aus politideologischen Gründen viel gesagt, oft mit dem Ziel, Angst vor Fusionen zu erzeugen. Daher lohnt sich ein Blick zurück – aber aufgepasst: es war eine ganz andere Zeit als heute, vieles hat sich inzwischen verändert:
Der Gemeinderat sieht vor, einen Richtplan Veloverkehr zu erarbeiten. Im Budget 2025 sind die finanziellen Mittel diesbezüglich vorgesehen. Der Projektstart erfolgt im dritten Quartal 2025.
Aktuell läuft auch bei uns in Ebikon das Projekt 3-2-1-heiss – an dem sich bereits etliche Freiwillige sehr fleissig beteiligen. Im September ist geplant, die Resultate mit Gemeindevertreter:innen zu diskutieren und Massnahmen für kühlere Orte zu suchen.
Gestern nahm ich an einer von der Umweltberatung Luzern in Zusammenarbeit mit Stadtgrün Luzern angebotenen Führung teil, die uns Beispiele zeigte zur Verbesserung des Stadtklimas.
Ein besonders eindrucksvolles Projekt kann am Neubad besichtigt werden: Hygroskin
Ein solches Projekt ist auf dem sehr heissen versiegelten Schulhausplatz des Mariahilfschulhauses geplant, wo dann auch Schulkinder mithelfen können. Auch bei uns in Ebikon gibt es etliche sehr heisse Plätze, gerade auch auf Pausenplätzen oder im Bushub, die von dieser Massnahme profitieren würden!
Von Solarausbau bis Wärmewende, vom Strommarkt bis zur Bürgerenergie – in diesem Livestream wird nicht nur diskutiert, sondern gemacht: Harald Lesch, Jasmina Neudecker und ihre Gäste Christian Holler und Anders Levermann entwickeln mit dem Publikum live konkrete Maßnahmen für effektiven, sozial gerechten Klimaschutz in Deutschland. Gilt weitgehend auch für die Schweiz, denke ich…
Auf dieser Karte erkennt man auf einen Blick, wo es eine Häufung von (Beinahe-)Unfällen mit dem Velo gibt, hier beispielsweise in Ebikon auf einem Abschnitt auf der Riedmattstrasse mit polizeilich erfassten Leicht- und Schwerverletzten. Es ist wichtig, dass möglichst viele Verkehrsteilnehmer mitmachen. Nur so können Unfallschwerpunkte entschärft werden.
Bin gespannt, wann die Gemeinde uns aktiv über dieses Projekt informieren wird?
Eine entsprechende Nachfrage bei der Bau-Abteilung wurde nicht beantwortet bzw. man empfahl, sich an den Gesuchsteller zu wenden.
Darauf hat der Geschäftsführer von Agrovision Burgrain AG umgehend und freundlich geantwortet: „Die Eröffnung des Hofladens in Ebikon ist auf kommenden September geplant. Das genaue Eröffnungsdatum steht noch nicht fest, da noch einige Vorlauf-Arbeiten offen sind. Sobald das Datum definitiv ist, werden wir dies via unserer Website und Social-Media-Kanäle kommunizieren.“
Viele Velounfälle bleiben unregistriert, wodurch wichtige Daten für die Unfallforschung und eine sichere Infrastrukturplanung fehlen. Deshalb erweitern wir das Angebot von bikeable.ch. Ab sofort kannst du auf unserer Plattform (Beinahe-)Unfälle einfach und anonym melden.
Mobilservice ist die Plattform für nachhaltige Mobilität und Mobilitätsmanagement in der Schweiz.
Dank der Unterstützung durch EnergieSchweiz veranstaltet Mobilservice seit Herbst 2020 regelmässig Online-Kurzseminare zu aktuellen Dossiers und Themen. Zudem bieten wir unseren Partnern und Dritten eine Plattform für ihre Webinar-Angebote.
Dies ist die Situation an der Haltestelle Höfli des VBL-Busses 26 (Ortsbus) in Ebikon. Bei dem grossen Baum handelt es sich um eine Gewöhnliche Robinie (Scheinakazie). Leider ist das eine invasive Art und schädigt die Natur, indem sie die Artenvielfalt bedroht. Ausserdem ist sie bis auf die Blüten in allen Teilen giftig.
Unsere Gemeinde sollte ein Vorbild sein und Robinien auf öffentlichen, gemeindeeigenen Flächen entfernen und stattdessen „grüne Oasen“ schaffen für die Bevölkerung, Schattenorte angesichts der Hitzeperioden im Klimawandel, kleine Biodiversitäts-Hotspots, auch in Hinblick auf die Sensibilisierung der Bevölkerung für diese Themen, soziale Treffpunkte im Quartier u.a. – Auf jeden Fall würde dies eine enorme Aufwertung dieser doch eher kleinen Fläche bedeuten. Ein Piko-Park?
Hier findest du einige vertiefte Informationen zum Theme Robinie:
Ebikon soll sich auch ins Rennen als Standort des ETH Swiss GeoLab bringen, das fordern gleich zwei zeitgleich eingegangene Geschäfte des Einwohnerrates:
Da kommt schon die Frage auf: Redet man miteinander? „Erstmals wurde das Projekt am 8. Juli gegenüber der Öffentlichkeit und den Luzerner Gemeinden kommuniziert. Anschliessend hat der Gemeinderat sein Interesse sowohl bei der Luzerner Regierung als auch bei der Wirtschaftsförderung bekundet und potenzielle Standorte in Ebikon vorgeschlagen.“ Und am 18. Juli gibt des dazu zwei Geschäfte aus dem Einwohnerrat, genau zu diesem Thema – das ja schon längst erledigt war zu diesem Zeitpunkt – hätte man einfach mal beim Gemeinderat nachgefragt. Und auch im Einwohnerrat, untereinander: redet man da nicht miteinander, stimmt sich ab und formuliert nur ein gemeinsames Geschäft, statt zwei? Das alles macht mich doch sehr nachdenklich.
Manchmal ist es bereichernd, über den Tellerrand zu schauen. In diesem Fall in den Nachbarort Buchrain. Wirklich gelungen, wie dort ein Schulgarten und ein Hämmerplatz gestaltet wurden. Das sollte doch auch bei uns in Ebikon möglich sein, oder?