Folge 4: Medien als 4. Staatsgewalt – Journalismus und Demokratie
Hier gehts zu allen Folgen des Präsidialjahr-Podcasts
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Grün gestaltete Strassenräume fördern die Versickerung von Regenwasser und entlasten die Stadt bei Starkregen. Gleichzeitig verbessern sie das Stadtklima durch Kühlung, bessere Luftqualität und mehr Biodiversität. Lies hier weiter und suche Artikel mit dem Begriff „Schwammstadt“.
Mit den Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung fördert der Bund lokale, regionale und kantonale Akteurinnen und Akteure, die versuchen, mit neuen Methoden aktuelle Probleme zu lösen.
Interessant sind die Nachhaltigkeitsindikatoren.
Sie ermöglichen auch Vergleiche: Der Cercle Indicateurs ist ein nationales Netzwerk zur Messung der nachhaltigen Entwicklung in Kantonen und Städten. Rund 30 Indikatoren aus 10 Themen der nachhaltigen Entwicklung dienen der Beobachtung der zeitlichen Entwicklungen auf dem Kantons- oder Stadtgebiet (Monitoring) und ermöglichen Vergleiche zwischen Kantonen oder Städten (Benchmarking).
Für den Kanton Luzern fällt die Beurteilung so aus:

Das wird vom Regierungsrat so kommentiert:
Auffallend schlecht gegenüber dem Durchschnittswert der Kantone liegt Luzern bei den Indikatoren Pflanzenvielfalt und Biodiversitätsförderung!

Zusammengefasst sieht der terminliche Ablauf des Prozesses wie folgt aus:
Jetzt muss es schnell gehen: Schon am 8. Januar Sitzung der FGK, und am 20. Januar nächste Einwohnerratssitzung, an der der Gemeinderat davon ausgeht, dass dem B+A zugestimmt wird.

„Die Abteilung Naturgefahren des Kantons Luzerns erstellt zurzeit eine Machbarkeitsstudie zur Revitalisierung und möglichen Ausdolung des Mühlebaches von der Kantonsstrasse K17 bis zum Bahndurchlass.
Es besteht die Möglichkeit, Rahmenbedingungen und Bedürfnisse mit der Arealentwicklung Sonne zu koordinieren.“


Wie das Ortszentrum in unserem Nachbarort Buchrain in einem vorbildlichen partizipativen Prozess entwickelt wurde, das liest man hier.
Aktualisiert: Leserbrief in der LZ vom 17.01.2026:

Aktuell befasst sich auch eine schriftliche Anfrage von Patrick Gunz, Einwohnerrat, mit Fragen zur Kantonsstrasse K 17: „Wie wird sichergestellt, dass der Einwohnerrat und die Bevölkerung frühzeitig und
umfassend in die Planung und Umsetzung der K17 eingebunden werden? Welche konkreten Partizipationsformate sind vorgesehen? Bemerkenswert: die Anfrage wurde unterschrieben mit „im November 2025“, der Eingangsstempel der Gemeinde datiert auf „25. Dezember 2025“, veröffentlicht auf der Website (man muss sie aber aktiv suchen!) wurde sie heute, am 13. Januar 2026…
„Im vierjährlichen RE-Audit werden die Fortschritte und Aktivitäten, die eine Energiestadt in den Bereichen Energie, Klima, Mobilität und Umwelt unternimmt, geprüft und beurteilt. Optional gibt es den Bereich 7 Klima. Daraus wird ein energiepolitisches Programm als Massnahmenkatalog für die nächsten vier Jahre ausgearbeitet und vom Gemeinderat verabschiedet. Energiestädte und ihre energiepolitischen Programme sind im Kanton Luzern im Rahmen der kommunalen Energieplanung und im Einklang mit dem Ziel «Netto null 2050» anerkannt.
Der Kanton hat für die Messung der Fortschritte zu Netto null 2050, seit 2025 das Klima- und Energiedashboard, in welchem jede Gemeinde separat angewählt werden kann. Das Dashboard wird einmal jährlich im Dezember aktualisiert. Klimadashboard Ebikon
Was sind die Vorteile vom «Label» Energiestadt?
Die im Katalog beschriebenen Massnahmen sind aus den unterschiedlichsten Bereichen des kommunalen Handlungsspielraums im Energie-, Klima- und Verkehrsbereich.
Das Label gibt ein kontinuierliches Vorgehen im Sinne von Qualitätssicherung für die energiepolitische Standortbestimmung vor. Es dient so als Arbeits-, Führungs- und Controlling-Instrument.
Der Energiestadtprozess ist angelehnt an Qualitätsmanagementsysteme aus der Wirtschaft und stellt so ein prozessorientiertes Programm dar, in welchem Schritt für Schritt die energierelevanten Leistungen verbessert und optimiert werden.
Vorhandene Unterlagen werden im System gesammelt und können dort jederzeit abgerufen werden. Das Know-how und die laufenden und geplanten Aktivitäten werden dadurch gesichert.“
Im erwähnten Klimadashboard kann man auch Gemeinden vergleichen, was manchmal sinnvoll ist, manchmal auch weniger (z. B. gibt es überhaupt viel oder wenig Industrie oder Landwirtschaft in einer Gemeinde?)
Interessant ist auch, sich mit den kantonalen Massnahmen zu beschäftigen: Der Kanton Luzern verfolgt im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels eine Doppelstrategie. Er ergreift Klimaschutzmassnahmen mit dem Ziel «Netto null Treibhausgasemissionen bis 2050» und setzt gleichzeitig Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel um.

Und anderswo, z. B. in der K5-Gemeinde Kriens? Da ging das mit dem Thema Klima schon viel früher los, mit mehr Partizipation der Einwohner, mit mehr Kooperation mit Nachbargemeinden und Kanton:
Hier die entsprechenden Infos zum Vertiefen.
Die Gemeinde Ebikon berichtet heute: „Ohnehin ist Nachhaltigkeit beim Schulhausneubau ein zentrales Thema. Das Ziel: Einen grossen Komfort mit minimalem Energieaufwand zu erreichen. Geplant ist, den Ersatzneubau nach «Minergie-P» zu zertifizieren.“ Lies hier den ganzen Bericht dazu.
Zur Zeit wird wieder viel über lärmreduzierende Strassenbeläge in den Medien berichtet. Von den Gegner von Tempo 30 wird dann schnell argumentiert, dass Temporeduktion weniger wirksam sei als „Flüsterbeläge“, und dann wird aktuell dieser Beitrag der LZ gebracht.
Ganz so super läuft aber das im LZ-Bericht erwähnte Pilotprojekt dann doch nicht, wie Andreas Kästli berichtet.
Zum Thema Lärm gibt es viele vertiefende Informationen hier:
Speziell zum Thema Lärmreduktion mittels Temporeduktion und/oder Flüsterbelag findet man hier Information:
Es gibt nicht Pauschallösungen, nur jeweils für eine spezielle Situation angepasste Lösungen. Diese Freiheit, selbst zu entscheiden, muss jede Gemeinde behalten!
Fassungslos kam ich heute an dieser Stelle vorbei, wo seit ca 60 Jahren ein riesiger schattenspendender Baum stand. Insbesondere die stark hitzeexponierten Schulhauscontainer profitierten von ihm:







Es gab dazu bis jetzt keine Informationen. Der Baum steht auf einem Grundstück, das sich im Besitz einer Investment AG befindet. In unserer Gemeinde gibt es für das Fällen markanter Einzelbäume folgende gesetzlichen Vorgaben:

So sah dieser Baum im Juni 2023 aus, aber auch noch in diesem Sommer:

Am 13.12.2025 aktualisiert: Nach Auskunft bei der Gemeinde Ebikon wurder der Baum von einem Baumpfleger beurteilt und aufgrund seiner fortgeschrittenen Eschenwelken-erkrankung als Sicherheitsrisiko eingestuft. Und wie steht es um eine Ersatzpflanzung? Auf die Antwort der Gemeinde warte ich noch. Aktualisierung folgt…
Weitere Infos dazu betreffend Stadt Zürich hier
Wer in Zukunft Bäume im Stadtgebiet pflanzen will, der sollte sich an folgenden Informationen orientieren, wie beispielsweise hier von der Stadt Bern
Darin findet sich folgende Liste von Arten, die in Bern als einheimisch und regional bezeichnet werden. Vermutlich gibt es für Luzern geringe Abweichungen. Im konkreten Fall bitte bei der Umweltberatung Luzern oder bei Stadtgrün Luzern nachfragen:

Entscheidend für das Anwachsen und Gedeihen von Stadtbäumen sind folgende Hinweise:
Leider sehen die Chancen für die sieben aktuell gepflanzten Stadtbäume an der Kantonsstrasse nicht so gut aus. Sie befinden sich in einem Streifen von 1,5 m x 55 m zwischen zwei asphaltierten Flächen. Entscheidend ist der Wurzelraum, der in diesem Fall vermutlich zu klein ausgefallen ist. Über das verwendete Substrat ist mir nichts bekannt.

Und wie geht man in der Stadt Luzern mit Stadtbäumen um? Das erfährt man mit Stadtgrünbuch. Mir gefällt die dort genannte Strategie. Beispielsweise dieses Zitat: Die Kommunikation ist deshalb
ein wichtiger Teil seiner Arbeit. „Wir informieren und
begründen, warum eine Fällung nötig ist, bei beson-
ders prominenten Bäumen holen wir zusätzlich ein ex-
ternes Gutachten ein, um sicherzugehen. Und das
Wichtigste: Für jeden gefällten Baum gibt es einen, der
nachwächst.“
Lies doch selbst einmal im Kapitel Stadtbäume nach ab Seite 72!

Die Antwort des Gemeinderates:
„Aktuell wird ein umfassendes Energie- und Klimaleitbild erarbeitet, das konkrete Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien festlegt.“
Inzwischen (24.11.2025) wurde das ReAudit für das Energiestadtlabel abgeschlossen, Erfüllung 74.4 %.
Hier steht, was Ebikon zum Thema Klima und Energie zu sagen hat, verweist dabei auch das vom Kanton angebotene Klima- und Energiedashboard.
Publiziert am 23.08.2024
Am 23.08.2024 publiziert: der Kanton Luzern ist nur teilweise auf Kurs: Die Treibhausgasemissionen im Kanton Luzern haben sich in den letzten fünf Jahren (2018 bis 2022) insgesamt nur leicht reduziert. Dies lässt sich vor allem auf sinkende Emissionen des Gebäudesektors zurückführen, während die Emissionen von Landwirtschaft, Verkehr und Abfallbewirtschaftung stagnieren. Woran liegt das?
Es wäre also höchste Zeit, Tempo zu machen bei der Erarbeitung von Klimastrategien. Vorbilder sind die Stadt Luzern, die schon seit 2011 über eine Energie- und Klimastrategie verfügt, und die Stadt Kriens
Die Vorträge werden zwar in München D gehalten, aber ähnlich ist die Situation wohl auch in CH, oder? Referenten Prof. Dr. Stefan Rahmstorf und Luisa Neubauer
Wenn es zur Zeit natürlich nicht sehr warm ist, so wird es nach dem Winter sicher wieder steigende Temperaturen geben. Ziemlich sicher leider auch wieder Hitzetage. Daher ist es sinnvoll, sich mit dem Schlussbericht zu 3-2-1 heiss! zu befassen, an dem ich als Freiwillige teilgenommen habe. Wie kann ich, wie kann die Gemeinde sich kurz- und mittelfristig auf vermehrte Hitzetage einstellen?

Eine neue Brücke beim Nordpol schliesst eine Lücke im Fuss- und Velonetz:
Dazu einige Anmerkungen:
Am meisten leiden wohl schon seit Jahren die Schüler des Höfli-Schulhauses darunter, dass sie in Container-Provisorien unterrichtet werden. Nun findet ihr gesamtes Schulleben unmittelbar neben einer Grossbaustelle statt. Ihre Aussenflächen wurden durch die Baustelle noch deutlich verkleinert.
Noch vor nicht langer Zeit plante die Gemeinde, auf dem Roten Sportplatz des Feldmattschulhauses für die Dauer des Umbaus eine provisorische Turnhalle zu errichten, womit noch mehr Aussenraum verloren gegangen wäre. Ich hatte daher eine private Petition eingereicht, dies bitte nicht zu tun. Die Gemeinde hatte mir dann mitgeteilt, dass sich meine Petition erledigt hätte: aus finanziellen Gründen könne man die Turnhalle nicht bauen.
Die Schulleiterin PS Ost Zyklus 2 hat öffentlich informiert: Aufgrund des Rückbaus ist der Pausenplatz beim Schulhaus Höfli (Zyklus 2, 3.–6. Klassen) nur noch etwa ein Drittel so gross wie bisher. Damit die rund 300 Schülerinnen und Schüler trotzdem genügend Platz haben, haben wir die Pausenplätze der Schulhäuser Höfli und Feldmatt in verschiedene Zonen eingeteilt. Lies dazu hier weiter:
«Kein Land kann allein mit den Big Techs konkurrieren», sagt der Informatiker Joshua Tan, einer der Initiatoren. «Der einzige Weg, dies zu erreichen, ist sich zusammenzuschliessen». Lies hier weiter…
Mit Transparenz und Partizipation zu effektivem Klimaschutz
Finde heraus, ob deine Gemeinde und dein Kanton alle ihre Möglichkeiten nutzen, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.
Leider schneidet Ebikon sehr schlecht ab. Lies hier selbst nach!
Die Wildsträucher-Aktion erfreut sich auch im fünften Jahr grosser Beliebtheit
Weitere von mir empfohlene Links, ausser den im Bericht genannten:
Du willst beispielsweise mehr über den Schwarzen Holunder wissen? Dann schau einfach mal hier nach.
Am 17.12.2025 aktualisiert:
Am 7.12.2025 aktualisiert: hier kommt grosse Konkurrenz von Emmen!!
Ebikon setzt sich proaktiv für das ETH-Kompetenzzentrum ein.
Ich bin gespannt, ob sich in Ebikon ein Standort finden wird, der den geforderten Bedingungen entspricht.
Am 3.12.2025 aktualisiert mit folgender Mitteilung der Gemeinde: Neue Standortkarte entwickelt und vorgestellt, mehr Infos hier. Es bewerben sich drei Unternehmungen aus Ebikon für den künftigen ETH Geo Lab
Für Menschen mit Behinderung sind Gemeinde-Websites oft kaum zu bedienen. Ein Test von 70 Internetauftritten zeigt: Keiner ist vollständig barrierefrei.
Ist die Webseite Ihrer Gemeinde barrierefrei? Lesen Sie dazu den Beitrag von correctic-org und spenden gleich etwas für diese wichtige Organisation!
Bemerkenswert: die Stadt Luzern schneidet im Vergleich von 70 Städten ziemlich gut ab. Gratulation! Unsere Gemeinde Ebikon können Sie ja gleich selbst mal überprüfen…
Mit gezielten Massnahmen bringen wir den Verkehr wieder in Fluss – für Busse, Autos, Velos und alle, die unterwegs sind.

Welchen Grund gibt es, aktuell die Seitenränder des Rontaler Höhenweges so tief zu mähen?
Das Video bezieht sich zwar auf die Situation in Deutschland, aber es lohnt sich sicher auch für Schweizer, es einmal anzuschauen:
„Steigende Kosten in Bildung, Pflege und Betreuung belasten das Budget 2026. Dennoch zeigt die mittelfristige Finanzplanung eine positive Entwicklung.“ So zu lesen in der Mitteilung der Gemeinde vom 22.Okt.25
Sämtliche Unterlagen finden sich hier.
Der Gemeinderat beantragt weiterhin einen Steuerfuss von 2.05 Einheiten.
Das Budget 2026 wird in der Einwohnerratssession vom Dienstag, 18. November 2025, diskutiert. Die Session ist öffentlich und startet um 14 Uhr in der Aula Wydenhof.
Der Regierungsrat gibt eine gestraffte, entschlackte und inhaltlich aktualisierte Fassung als «Richtplanentwurf 2025» für die öffentliche Auflage frei. Private, Gemeinden, regionale Entwicklungsträger, Parteien, Verbände und Organisationen sowie Nachbarkantone haben während 60 Tagen – vom 20. Oktober bis am 18. Dezember 2025 – die Möglichkeit, sich dazu zu äussern.
Erfahren Sie das Wichtigste zur öffentlichen Auflage des Richtplanentwurfs 2025 an den öffentlichen Informationsveranstaltungen in Willisau, Kriens und Sursee.